Einzelne Wände farbig gestalten

23.07.2014 |  Von  |  Allgemein
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Einzelne Wände farbig gestalten
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Sie wünschen sich mehr Farbe im Raum, aber möchten nicht gleich allen Wänden ein neues Farbkleid anziehen? Dann setzen Sie Ihre Vorstellungen doch erst einmal auf einer Wand um. Sie ist nicht nur ein schöner, aber nicht zu auffälliger Blickfang im Zimmer, sondern kann auch erstaunliche optische Effekte erzeugen.

Sie haben etwa einen schlauchartigen Flur, dem Sie etwas von seiner Länge nehmen wollen? Dann gestalten Sie die dem Eintretenden gegenüberliegende Wand in einer markanten, warmen Farbe. Kräftige und vor allem erdige Farben scheinen einem nämlich entgegenzukommen und verkürzen so den Gesamteindruck des Raums. Ganz im Gegensatz dazu erweitern helle, kühle Töne das Zimmer – und zwar gefühlt im stärkeren Masse als etwa ein rein weisser Anstrich.

Auch ansonsten können Sie mit der Farbauswahl die Atmosphäre des ganzen Raums beeinflussen. Wählen Sie etwa ein kühles, helles Blau für eine oder zwei Wände eines kleineren Badezimmers. In Verbindung mit mehreren clever gehängten Spiegeln können Sie sogar fehlende Fenster kompensieren und ein ozeanisches Flair bewirken.




Eine gelbe Wand lässt dunkle Räume erstrahlen und auch an dunkleren Tagen sonnig wirken. Dabei haben Sie die Wahl zwischen eher zitronigen, dezenten Anstrichen, die edler, aber auch etwas weniger lebendig wirken, und strahlendem Sonnenblumen- oder Bananengelb, das als sehr lebendig, aber auch deutlich präsent wahrgenommen wird. Bedenken Sie bei der Entscheidung auch, ob an der Wand noch Bilder hängen sollen, deren Farbgebung mit der Wandfarbe konkurrieren könnte. In diesem Fall lohnt es sich, auf eine Schattierung mit einem hohen Weissanteil zurückzugreifen.




Die Farbe Rot ist eine Herausforderung für jeden Inneneinrichter: Sie wirkt zweifelsohne feurig und in ihren hellen Tönen auch sehr aktiv und leidenschaftlich, kann aber Räume auch schnell einengen und lässt wenig Spielraum in der Möbelauswahl zu. Allerdings passt eine rote Wand exzellent in asiatisch inspirierte Räume, vor allem, wenn es sich um ein kräftiges Tomatenrot handelt. Ein zusätzlich geradliniger Effekt wird erreicht, wenn zwischen Decke und Ecken und der Farbkante etwa fünf bis zehn Zentimeter Abstand gelassen werden. Dies lässt die Wand wie eine in Rahmen gesetzte Inszenierung wirken. Schwarz-weiss-Fotos und Kalligrafien wirken auf Rot besonders markant.

Soll Ihr Schlafzimmer eher eine Oase der Entspannung sein, dann empfiehlt es sich, die dem Kopfende Ihres Bettes gegenüberliegende Wand in einem hellen Grün zu streichen. Die Farbe beruhigt und lässt Sie in einen entspannenden Schönheitsschlaf sinken.

Für die Küche bietet sich vor allem als Kulisse einer Essgelegenheit ein warmes, einladendes Orange an. Diese Farbe des Südens wirkt anregend (auch auf den Appetit) und lebhaft, ohne aufgeregt zu sein: Eine Vitaminkur für die Augen.

 

Oberstes Bild: © Valua Vitaly – Shutterstock.com


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