Familienfotos geschickt im Raum unterbringen

23.07.2014 |  Von  |  Accessoires
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Familienfotos geschickt im Raum unterbringen
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Familienfotos sind nicht nur unglaublich schöne Erinnerungen, die geschickt visualisiert werden können, sondern sie lassen sich auch als Accessoire für Räume nutzen. So werden die schönsten Momente und Abenteuer mit der Familie gekonnt und stets sichtbar festgehalten. Besonders gut wirken die Fotos, wenn sie stilvoll in Szene gesetzt werden.

Bilder perfekt aufeinander abstimmen

Eine wichtige Rolle bei der Gestaltung spielt die Anordnung der Bilder. Viele davon sind mit Sicherheit in ganz unterschiedlichen Situationen aufgenommen worden, in denen sich Beleuchtung, Hintergrund und Farbvielfalt unterscheiden. Werden diese Fotos einfach nur wahllos nebeneinander aufgehängt, kann das eher unruhig wirken, wodurch die wohnliche Atmosphäre im Raum gestört wird. Viel mehr Sinn macht es deshalb, alle schönen Fotos im Vorfeld vor sich auszulegen, diese zu betrachten und dann eine Entscheidung zu treffen, welche Bilder besonders gut mit anderen harmonieren.




Besonders bei älteren Bildern, die in Schwarz-Weiss aufgenommen worden oder mittlerweile schon leicht verblichen sind, macht eine vorherige Anordnung viel Sinn. Diese Art von Fotos ist im Übrigen keinesfalls ein Tabu an der Wand, denn sie visualisieren oftmals die schönsten Erinnerungen und verleihen dem Raum ein sehr stilvolles Flair, sofern sie farblich abgestimmt und mit passenden Rahmen kombiniert werden.




Die Wahl des Rahmens ist entscheidend




Bei Bildern kommt es oft weniger auf die Aufnahme selber als auf die gewählten Rahmen und den damit geschaffenen Hintergrund an. Auch wenn Geschmäcker bekanntermassen verschieden sind, sollte auf kitschige Rahmen oder billig wirkende Silberrahmen verzichtet werden. Denn zu viel Kitsch nimmt den Fotos nur ihre eigenwillige Magie, während Silberrahmen nur in den seltensten Fällen wirklich stilvoll und elegant wirken. Viel mehr lohnt es sich, in Passepartouts und elegante Rahmen zu investieren.

Passepartouts sind der Geheimtipp von Innenausstattern, denn diese minimalistischen Rahmen schaffen einen hervorragenden Hintergrund für die Bilder und lassen sich dank des weissen Untergrunds nahezu beliebig kombinieren. Ein Passepartout nutzt eine Umrahmung aus Papier oder Karton, wobei die Fotos tendenziell immer kleiner als das Passepartout selber sein sollten, damit der weisse Untergrund des Rahmens seine optische Wirkung voll entfalten kann. Schick sind auch elegante Rahmen aus Holz oder zumindest in einer Holz-Optik. Diese passen, je nach Art der Gestaltung, in traditionell eingerichtete Wohnzimmer ebenso wie zu einem modernen Interieur.

Fotos im Passepartout richtig einsetzen




Die Fläche eines Passepartouts, die zumindest grösser als das Foto sein soll, eröffnet viele Möglichkeiten. Dabei muss das Foto auf dieser Fläche stets stimmig positioniert werden, sodass es einerseits optisch eigenständig Sinn ergibt, andererseits aber auch mit den weiteren Passepartouts und Fotos harmoniert. Ähnlich lohnenswert, wie Fotos anfänglich zu sortieren, ist es auch hier, die Bilder zuerst einmal provisorisch über das Passepartout zu legen. So lässt sich herausfinden, ob das jeweilige Bild lieber mittig, eher hochgestellt, abgesetzt oder direkt an einer Kante platziert werden sollte. Abwechslung ist hier durchaus erlaubt und sorgt für mehr Atmosphäre und eine lebendige Ausgestaltung der Familienfotos.

Zu wirr sollten die Fotos in dem Passepartout aber auch nicht angeordnet werden, denn die unterschiedlichen Grössen der Rahmen sorgen schon für ein Grundmass an Spannung. Zwischen all den Passepartouts können auch andere schöne Rahmen als Blickfang eingesetzt werden, wenn auch in eher überschaubarer Zahl. So wird erneut ein Blickfang kreiert, der selbst bei altertümlichen Rahmen noch modern und frisch wirkt – dank der facettenreichen Anordnung und des Mix von stilvollen Rahmen.




Flexibel und jugendlich: die Fotowand

Eine weitere Alternative, Familienfotos stilvoll und gekonnt in Szene zu setzen, ist eine separate Fotowand. Eine lackierte Holzplatte, die farblich auf die Wände abgestimmt ist, bietet das perfekte Grundgerüst für eine schicke Fotowand, die dann lose im Raum aufgestellt beziehungsweise an eine Wand angelehnt wird. Die Fotowand bietet den Vorteil, dass sie sich stets sehr einfach neu bestücken lässt, zugleich kann sie auch immer wieder anders im Raum ausgerichtet werden. Das lohnt sich besonders in kleineren Zimmern oder wenn gern entsprechend den Jahreszeiten ein wenig umgeräumt wird.

Bei Fotowänden muss nicht einmal zwingend ein Rahmen für die Bilder genutzt werden. Metallklemmen oder Masking Tape sehen sehr cool und jugendlich aus, zugleich können die Bilder so in Windeseile wieder ausgetauscht oder neu ausgerichtet werden. Die Holzplatte selber sollte möglichst subtil gehalten werden, damit auch wirklich die Fotos zum Highlight werden. Ein dezentes Blau ist immer eine gute Wahl, aber auch Beige oder Anthrazit sind eine tolle Alternative, wenn sie zur Raumfarbe und Einrichtung passen. Auf Muster oder zweifarbige Platten sollte aber verzichtet werden, da diese den Fokus zu sehr von den Bildern weglenken.

Durch die jugendliche Optik können auch einige Utensilien an der Fotowand angebracht werden, die an einer herkömmlichen Wand ein absolutes Tabu wären. Eine smarte Idee sind beispielsweise Eintrittskarten oder Flyer, die in der Nähe eines Fotos angeheftet werden. So werden die Erinnerungen perfekt miteinander verbunden.

 

Oberstes Bild: © aslysun – Shutterstock.com


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