Gartensaison das ganze Jahr über – mit dem eigenen Gewächshaus!

10.10.2014 |  Von  |  Garten
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Gartensaison das ganze Jahr über – mit dem eigenen Gewächshaus!
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Sollen junge Gemüsebeete sowohl vor Frost als auch vor Schädlingen geschützt werden, empfiehlt sich die Nutzung eines Glashauses.

Gewächshäuser erhöhen aber nicht nur den Ernteertrag, sie verlängern auch die Gartensaison bis in den Winter. So kann die Aufzucht von Jungpflanzen zu einer erfüllenden ganzjährigen Freizeitbeschäftigung werden.

Welche Vorteile bietet ein Glashaus?

Zur Abwehr von Schnecken und Wühlmäusen sowie als Schutz des Gemüsebeets vor späten oder frühen Frösten ist ein Glashaus ideal. Dabei muss nicht zwingend ein riesengrosses Gewächshaus angeschafft werden, zur Aufzucht von Sämlingen reicht auch ein kleines Treibhaus oder ein überdachtes Frühbeet. Die Aufzucht von Jungpflanzen hat aber nicht nur eine rationale Komponente, denn die Beschäftigung mit dem Wachsen und Gedeihen der Pflanzen trägt dazu bei, aus dem eigenen Garten einen Ort der Entspannung zu machen.

Seinen Erfolg verdankt das Glashaus einem thermophysikalischen Effekt, welcher dadurch zu seinem Namen kam: der Glashaus-Effekt. Dabei wird in die Glasfront eindringendes kurzwelliges Sonnenlicht durch die Glasstruktur in langwellige Wärmestrahlen umgewandelt, die das Glasgebäude nun nicht mehr verlassen können. Auf diese Weise wird die Luft unter dem Glasdach so weit erwärmt, dass junge Pflanzentriebe bereits austreiben und zu wachsen beginnen, wenn draussen Väterchen Frost noch sein Unwesen treibt. Aber auch in der warmen Jahreszeit gedeihen wärmeliebende und gegen Nässe empfindliche Gemüsesorten im Treibhaus, wo sie auch vor Schädlingen geschützt sind, mitunter besser als im Freiland.

Ein stabiles und korrekt konzipiertes Gewächshaus verlängert die Gartensaison bis in den späten Herbst und lässt sie bereits in den ersten Frühlingstagen beginnen. Während der Wintertage sorgt ein Frostwächter für konstante Temperaturwerte im Plusbereich.

Was ist beim Einrichten eines Glashauses zu beachten?

Ein Glashaus sollte im Idealfall drei Ebenen aufweisen: ein Regal in Bodennähe, eines in Tischhöhe und eines unter dem First. Da im Inneren des Glashauses die Wärme nach oben steigt, können Stecklinge und Jungpflanzen je nach ihren individuellen Bedürfnissen und ihrem aktuellen Entwicklungsstand entweder in wärmeren (Firstnähe) oder kühleren Regionen (Bodennähe) aufgezogen werden. Natürlich sollte das Glashaus an warmen Tagen über die vorhandenen Fensteröffnungen ausreichend belüftet werden.

Glashäuser werden im Handel in fast jeder Grösse sowie unterschiedlichen Aufbauvarianten angeboten, vom kleinen Frühbeet bis zu gewerblich nutzbaren Gewächshallen ist alles dabei. Bei der Bauart reicht die Palette von Anlehngewächshäusern über das allgemein übliche frei stehende Treibhaus bis zu Thermo-Glashäusern mit speziellem Isolierglas für besonders wärmehungrige Gewächse. Selbstverständlich wird auch zahlreiches Zubehör für Bewässerung, Heizung und Lüftung sowie Tische, Regale und Pflanzenleuchten angeboten.

 

Oberstes Bild: © David Hughes – Shutterstock.com


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