Glas selber zuschneiden und Geld sparen

01.10.2014 |  Von  |  Allgemein
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Glas selber zuschneiden und Geld sparen
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Hin und wieder kann es vorkommen, dass Möbel durch zusätzliche Elemente aufgewertet oder optisch verändert werden sollen. In diesem Zusammenhang ist Glas eine vielversprechende Möglichkeit, um kreativen Ideen freien Lauf zu lassen.

Hier und da ein zusätzliches Glaselement im Möbelstück, und schon kann es zu einem noch stilvolleren Highlight werden. Aber bedenken Sie, dass Sie beim Zuschneiden von Glas zwei, drei Dinge unbedingt beachten sollten.

Warum zum Glaser, wenn es auch in Eigenregie geht?

Eigentlich ist die Bezeichnung „schneiden“ in diesem Zusammenhang nicht ganz korrekt. Denn vielmehr wird das Glas lediglich angeritzt und im passenden Moment abgebrochen. In jedem Fall benötigen Sie ein spezielles Werkzeug, ein Glasschneidegerät, mit dem das Material mit etwas Übung getrennt werden kann. Dabei wird die Oberfläche des Glases mit einem schmalen Rädchen aus Stahl oder mit einem Diamantschneider leicht angeritzt. Auf diese Weise entsteht in der Glasplatte eine Spannung. Und sobald daraufhin auf den zuvor angeritzten Bereich ein gewisser Druck ausgeübt wird, bricht das Glas durch.

Fakt ist, dass dieser Vorgang, so einfach das Ganze auf den ersten Blick anmuten mag, äusserst schwierig ist. Nicht zu vergessen ist dabei auch die Tatsache, dass ein unsachgemässes Anritzen Beschädigungen an der Glaskante mit sich bringen kann. Nicht zuletzt besteht die Gefahr, dass an der einen oder anderen Stelle kleine Stückchen Glas herausbrechen könnten. In diesen Bereichen ist also für den Laien ein immenses Verletzungsrisiko gegeben.

Mit grösster Vorsicht zu Werke gehen

Beim Glas Zuschneiden kommt es sowohl auf die richtige Technik des Anritzens an als auch darauf, die passende Druck- bzw. Biegebelastung auf das zu bearbeitende Material auszuüben. Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, erfordert das Zuschneiden von Glas demgemäss ein fundiertes Fachwissen und viel Übung. Wenn Sie sich aber dennoch selbst „ans Werk“ machen wollen, sollten Sie zuvor einem erfahrenen Profi über die Schulter schauen.

Ganz gleich, wofür Sie das Glaselement benötigen, das Sie zuschneiden wollen: Sofern Sie diesbezüglich unerfahren sind, sind Sie in jedem Fall gut beraten, Ihr Geschick in Sachen Glasschneiden im Vorfeld an einigen Musterexemplaren aus Glas zu testen. Erst wenn wirklich jeder Handgriff sitzt, können Sie das eigentliche Möbelstück, das Sie bearbeiten wollen, „in Angriff nehmen“.

Nach der Arbeit müssen die Ecken und Kanten mit einem speziellen Schleifgerät nachbearbeitet werden. Je sorgfältiger Sie polieren, desto besser. Nehmen Sie sich auch für diese Tätigkeit genügend Zeit und gehen Sie das Ganze mit Sorgfalt an.

Im letzten Schritt wird das Glas mit einem Reinigungsmittel bearbeitet und ist sodann buchstäblich einsatzbereit.

 

Oberstes Bild: © anawat sudchanham – Shutterstock.com

Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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