Kabelsalat adé: Tipps und Tricks gegen freiliegende Kabel

14.07.2014 |  Von  |  Accessoires, Allgemein
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Kabelsalat adé: Tipps und Tricks gegen freiliegende Kabel
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Nicht immer lässt sich die Kabelunterbringung durch entsprechende Möbelvorrichtungen lösen. Aber zu wilden Knäulen verknotete Kabel und sich durch den ganzen Raum ziehende Stränge sind nicht nur unschön, sondern können auch zu echten Stolperfallen werden. Herausgerissene Kabel verkürzen die Lebenszeit von Geräten und verursachen schlimmstenfalls Kurzschlüsse. Gerade in Haushalten mit Kindern, älteren Menschen und nagesüchtigen Haustieren sind unter Strom stehende Kabel gefährlich. Sie bieten ausserdem Staub und Fuseln eine Heimstatt und machen jeden Versuch, ein Kabel einem Gerät zuzuordnen, zu einem frustrierenden Ratespiel. Zeit, sich der Sache anzunehmen! Mit unseren Tipps und Tricks bringen Sie schnell Ordnung in das Kabelgewirr.

Kabel, die wie etwa Telefonkabel über längere Zeit statisch am selben Ort bleiben, können mit Kabelclips oder Schellen oberhalb der Fussleiste an der Wand angebracht und unter Umständen überstrichen werden, wenn sie mit der Wandfarbe zu sehr kontrastieren. Tun Sie dies allerdings zuvor, damit das Kabel nicht mit der Wand verklebt und beim Entfernen Stücke der Tapete mitreisst. Versuchen Sie immer, das Kabel um den gesamten Türrahmen herumzuführen und nur dann in eine Fussleiste unterhalb des Türbogens zu integrieren, wenn nicht anders möglich.

Um bei mehreren Kabeln schnell Abhilfe zu schaffen, sind Kabelbinder die Basis-Lösung. Lange Kabel werden so locker zusammengerollt und befestigt, solche mit gleicher Laufrichtung können zu dickeren Strängen zusammengefasst werden. Sparen Sie dabei nicht an den Bindern, um den gewünschten Effekt zu erzielen und markieren Sie jedes einzelne Kabel am Anfang und Ende mit einem Gerätekürzel – das erspart Zeit bei der Zuordnung, vor allem hinter PCs und Stereoanlagen.




Ebenfalls besonders praktisch: Flexible Kabelschläuche, am besten mit einem leicht zu öffnenden, aber breiten Klettverschluss oder einer anderen brauchbaren Längsöffnung. Sie sind in jedem Baumarkt und bei grossen Elektrofachhändlern erhältlich. Natürlich können Sie theoretisch auch andere übrig gebliebene Schläuche für diesen Zweck recyclen. Ein Längsschnitt ist aber auch hier zu empfehlen.




Laufen Kabel gemeinsam über mehrere Meter an einer Wand entlang, lohnt sich die Anbringung einer Fussleiste mit Kabelkanal. Allerdings bieten die in vielen Leisten bereits vorhandenen Kanäle oft nicht ausreichend Platz. Sie können Sie allerdings gegen speziell für diesen Nutzen vorgesehene, halbrunde Ausführungen austauschen, die es ebenfalls in vielen Stilen und Oberflächenveredelungen gibt. Idealerweise werden diese natürlich vor dem Einzug angebracht, können aber auch nachgerüstet werden.




Manche Häuser, vor allem älteren Datums, leiden unter Steckdosenmangel. Nicht selten müssen eine oder zwei Steckdosen den ganzen Raum versorgen. Schnell türmen sich dann die Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen aufeinander. Gerade bei dunkleren Böden oder Wandfarben fallen diese auch optisch unangenehm auf, wenn sie in weiss gehalten sind. Inzwischen gibt es Mehrfachsteckdosen in vielen Farbtönen. Besorgen Sie ein wirklich hochwertiges, langes Modell mit vielen Steckplätzen, etwa in einem dezenten Braun, und achten Sie auch darauf, dass dieses an- und ausschaltbar ist. Wenn noch ein Laminat- oder Parkettrest vorhanden ist, können Sie daraus auch einen Winkel oder Tunnel zimmern, der unterhalb der Wandsteckdosen die Mehrfachsteckdose versteckt. Ähnliche Kabelboxen gibt es ausserdem inzwischen zu kaufen.

 

Oberstes Bild: © iofoto – Shutterstock.com


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