Kreative Wanddekorationen – ganz einfach selber machen

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Die Zeiten langweiliger und schlichter Wandgestaltung sind vorbei. Mit unterschiedlichen Streich- und Verziertechniken lassen sich für alle Räume interessante Gestaltungsmöglichkeiten kreieren. Mit etwas Übung und dem richtigen Material kann man diese Techniken schnell lernen und leicht selber ausführen. Wir zeigen, wie es geht.

Durch diverse Maltechniken lassen sich auf Wänden je nach Raum und Geschmack interessante und Atmosphäre schaffende Effekte erzielen. Die Grundtechnik ist dabei immer die gleiche: Es wird mit mehreren Farbschichten gearbeitet. Zunächst erfolgt ein Grundanstrich. In der Folge streichen Sie mit dunklerer Farbe und unterschiedlichen Techniken nach. Hier sind verschiedene Varianten möglich:




  • Wischen
  • Tupfen
  • Farbverläufe
  • Präparierte Rollen und Pinsel
  • Verwendung von Stempeln und Schablonen
  • Bordüren
  • Wandtattoos.

Beim Wischen probieren Sie verschiedene Effekte aus, die Sie mit Schwämmen, Lappen, Zeitungspapier, Pinseln oder im Fachmarkt erhältlichen, speziell präparierten Farbrollern erzielen können. Bei den Farben können Sie wie folgt vorgehen: Geben Sie zwei harmonisierende Farben zusammen, ohne sie durch Umrühren komplett zu mischen. Für das Wischen kann man durch stark mit Wasser verdünnte Farbe besondere, weil lasurartige Effekte erzielen.

Für das Tupfen nehmen Sie die gleichen Utensilien wie beim Wischen. Auch hier geht es darum, auf der Grundfarbe mit etwas dunklerer Farbe durch Tupfen frische Akzente zu setzen. Variieren Sie dabei die Grösse der Tupfer und auch deren Abstand. Wie beim Wischen können Sie auch hier verschiedene ungemischte Farben verwenden oder auch mit stark verdünnter Farbe Tupfen auf der Wand aufbringen.

Schablonen und Stempel sind natürlich im Fachhandel erhältlich. (Bild: Togataki / Shutterstock.com)

Schablonen und Stempel sind natürlich im Fachhandel erhältlich. (Bild: Togataki / Shutterstock.com)





Schablonen und Stempel sind natürlich im Fachhandel erhältlich. Sie können diese auch einmal selber machen: Erinnern Sie sich noch an die Schulzeit? Da haben Sie im Kunstunterricht Stempel aus Kartoffeln gemacht. Das funktioniert auch an den Wänden. Das Gleiche gilt für Schablonen, die man sich aus geeignetem Material fertigen und auf die Wand aufbringen kann: Die darum herum aufgebrachte Farbe lässt dann das Schablonenmotiv in der Farbe des Grundanstriches hervortreten.




All diese Techniken sind durch Üben recht leicht zu erlernen, und nur die Erfahrung des konkreten Ausprobierens bringt einen da wirklich weiter. Aber wie und wo? Vielleicht haben Sie eine Keller- oder Kammerwand, die Sie später wieder überstreichen können. Hier können Sie ungehemmt Ihren Impulsen freien Raum lassen. Sie werden staunen, wie schnell man gut und sicher wird mit Farbe und Materialien. Und vielleicht wird die Kellerwand schon Ihr erstes Kunstwerk!

Eine sehr schöne Variante der Farbgebung ist der sogenannte Farbverlauf. Dieser erfordert allerdings wirklich etwas mehr Übung. Hierbei geht es darum, etwa einen unteren Bereich einer Wand in einem dunkleren Ton zu beginnen, einen mittleren Wandteil heller abzusetzen, um dann den oberen Wandteil mit dem hellsten Farbton zu vollenden. Mit einem feuchten Schwamm oder Tuch verwischen Sie jetzt die noch nicht angetrockneten Übergänge, so dass fliessende Übergänge nach Ihren Vorstellungen entstehen. Wenn Ihnen dies gelingt, dann können Sie sogar auch dreidimensionale Effekte durch Streichtechniken erzielen.

Wer noch mehr Variationen liebt, kann auch die Untergrundfarbe dunkel halten. Die beschriebenen Gestaltungstechniken werden dann mit einer helleren Farbe ausgeführt. Wer besonders kontrastfreudig ist, kann sich auch an stark unterschiedlich hellen Farbnuancen versuchen. Ganz besondere Glanzlichter erzielt man durch die Verwendung der Edelfarben Silber und Gold. Auch können feine bunte Partikel, Farb- und Glitzerpuder auf die Wände aufgebracht werden.




Analog zum bekannten Airbrushdesign, etwa auf PKW und Motorrädern zu bestaunen, lassen sich auch Wände von Wohnräumen besprühen. Hier bewährt sich vor allem die Arbeit mit Schablonen, und Sie haben schon fast Kunst an den Wänden.




Nach diesem Potpourri der Kreativität zurück zum wahren Leben: Natürlich muss sich jeder nach seinem Geschmack überlegen, in welchem Raum welche Wandspielereien stilvoll und angenehm wirken. Da unser Auge auch ruhige Flächen liebt, reicht es manchmal auch, nur einen Wohnungsteil oder nur eine Raumwand spielerischer zu gestalten. Manche Techniken, etwa die erwähnten Kartoffelstempel, passen besonders gut ins Kinderzimmer, und die Kleinen legen sicher gerne Hand mit an und machen sich ihr Zimmer so zum eigenen Reich.

Wem das alles nun doch zu schwer erscheint, der kann sich mit vorgefertigten Materialien behelfen: Zu einem Raum im Landhausstil oder Mittelmeer-Look à la Griechenland gehören die passenden Bordüren doch einfach dazu. Diese gibt es im Tapetengeschäft zu kaufen, und sie lassen sich leicht anbringen. Sehr in Mode sind zurzeit auch die sogenannten Wandtattoos. Hier kann man beliebige Muster, Figuren und ganze Szenerien als aufklebbare Folie erwerben. Wenn man sich doch auch einmal daran sattgesehen hat, lassen sie sich leicht wieder entfernen.

 

Oberstes Bild: © sabri deniz kizil – Shutterstock.com



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