Mobiliar aus hellem Holz gekonnt einsetzen

24.07.2014 |  Von  |  Allgemein
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Mobiliar aus hellem Holz gekonnt einsetzen
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Helle Hölzer sind wieder in der Schweiz angekommen! Ob Wohnzimmer, Schlafzimmer oder andere Wohnbereiche: Eiche, Kiefer, Buche und Esche überzeugen mit starker und zugleich sanfter Optik. Das helle Holz verkörpert dabei perfekt einen einladenden Eindruck mit einer sehr reinen und ausgeglichenen Atmosphäre.

Viele Kombinationsmöglichkeiten durch helle Hölzer

Ein grosser Vorteil von Möbeln aus hellem Holz ist ihre Kombinationsvielfalt. Buche muss nicht unbedingt zur Buche kombiniert werden, sondern kann auch durch andere helle Holzvarianten ergänzt werden, ohne dass dabei das stimmige Bild im Raum verletzt wird. Diese Kombinationsfreude hat viele Vorteile: einerseits lassen sich Möbel so „einfacher“ kaufen, da die Auswahl schlicht grösser ist, andererseits schont das aber auch den Geldbeutel, da man aus einem grösseren Angebot von Möbelstücken wählen kann.




Besonders schick wirken die Möbelstücke, wenn eine zusätzliche Wandverkleidung aus Holz in den Raum integriert wird. Das kann auch ohne fachmännische Hilfe durchgeführt werden, indem einfach ein paar Kiefernsperrholzplatten eingekauft und zurechtgeschnitten werden. Besitzen diese eine schöne Maserung, entsteht damit eine geschlossene und sehr freundliche Optik, die den hervorragenden Eindruck der Möbelstücke noch einmal zusätzlich unterstützt. Befestigt werden die Platten ganz unkompliziert mit Heisskleber, idealerweise an einer vorher gestrichenen und glatten Wand – das erhöht die Lebensdauer der Platten.




Runde Formen machen sich besonders gut

Bei hellen Hölzern wirken rundliche Formen einfach gekonnt und himmlisch gut. Durch die helle Optik der Möbelstücke wird ein sanftes Bild kreiert, was durch die runden Formen der Möbelstücke und Accessoires noch einmal zusätzlich unterstrichen wird. Zwar kann auch auf einen Kontrast vertraut werden, tendenziell empfiehlt sich aber die Verwendung von sanften Kanten und schönen, sinnlichen Möbeln. Diese Kombination verleiht dem Raum eine gemütliche Atmosphäre und wohnliches Flair, welches durch Deko-Elemente und Accessoires noch weiter ergänzt werden kann.

Ein heller Teppich ist dafür eine gute Wahl. Hell bedeutet in diesem Fall aber nicht, dass es sich unbedingt um Farben wie Beige oder gar Weiss handeln muss. Auch ein helles Rot, ein sehr sanftes Grün oder ein himmlisches Blau sind gute Varianten, die allesamt sehr sanft und nicht zu grell wirken. Der Teppich kann damit zum zentralen Punkt im Raum avancieren und erhält somit ganz automatisch eine hervorgehobene Position. Zugleich sind Teppiche ungemein praktisch. Sie sammeln Staub, der andernfalls frei im Raum wehen und sich zu unschönen Fusseln zusammentragen würde. Damit der Teppich seine schicke Optik beibehält, sollte er mindestens einmal die Woche gründlich abgesaugt werden.

Holz ist nicht nur stabil und sieht schön aus, sondern besitzt auch ganz viel Charakter. (Bild: Twonix Studio / Shutterstock.com)

Holz ist nicht nur stabil und sieht schön aus, sondern besitzt auch ganz viel Charakter. (Bild: Twonix Studio / Shutterstock.com)

Maserungen vom Holz ausnutzen

Holz ist nicht nur stabil und sieht schön aus, sondern besitzt auch ganz viel Charakter. Verantwortlich hierfür ist die Oberfläche des Materials, welche dank ihrer Maserungen einen ganz individuellen Eindruck entwickelt und damit sogar gewissermassen zum absoluten Unikat wird. Maserungen verschiedener Hölzer können mit Fingerspitzengefühl kombiniert werden. Hier gilt das Prinzip: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Einige Kombinationen verleihen dem Interieur einen lebhaften Eindruck, zu viele Maserungen in Kombination können aber unruhig wirken.

Selbstredend lassen sich nicht nur Maserungen zwischen Möbelstücken, sondern auch zwischen Deko-Elementen und Accessoires vereinen. Besonders gut klappt das mit Behältern, Vasen oder einfachen Kunstobjekten. Diese passen super zur Schrankwand, einem schönen Holztisch oder auf eine Büste, die quasi als Standort für ein weiteres Deko-Element dient. Die Verträglichkeit zwischen den hellen Hölzern macht sich dann auch hier wieder als grösste Stärke des Materials bemerkbar.

Die Pflege nicht vernachlässigen!




So schön helles Holz auch aussieht, so pflegebedürftig ist es dennoch. Grob gesagt gilt: je heller das Holz, desto empfindlicher auch das Material. Das liegt schlicht daran, dass Verschmutzungen und Rückstände auf dem hellen Untergrund eher wahrgenommen werden, auch wenn sich dieser nicht zwingend schlechter als dunkles Holz reinigen lässt. Das helle Holz sollte deshalb mit einer Schutzschicht behandelt werden. Gelaugt, geölt oder gewachst wird das Holz wesentlich unempfindlicher gegen die typischen Belastungen des Alltags.




Ist die Oberfläche lackiert, wird sie sehr unempfindlich und zugleich ausgesprochen pflegeleicht. Diese Oberflächen können ganz einfach mit einem weichen, feuchten Tuch abgewischt werden. Ihre Schwäche ist hingegen die Anfälligkeit gegenüber Kratzern. Kommt es einmal zu einem kleinen Kratzer, sollte der mit einem Mix aus Öl und Essig im 1:1-Verhältnis ausgebessert werden. Tiefe Kratzer können nur vom Fachmann entfernt werden.




Wurde das Material gelaugt, gewachst oder geölt, ist es gegen Flecken wesentlich anfälliger, da das Holz offenporiger ist und die flüssigen und fettigen Stoffe daher nicht eigenständig abwehren kann. Kleine Schäden können durch Schleifen oder spezielle Pflegemittel angegangen werden, bei grösseren Makeln hilft wie immer nur der Fachmann. Ein weiterer Vorteil ist hingegen die Atmung des Holzes: trotz der Behandlung kann das offenporige Material frei atmen, wodurch das helle Holz lange seinen Glanz und die natürliche Struktur behält. Dadurch kommt die schöne Struktur, auch bei der Maserung, ganz besonders zur Geltung.

 

Oberstes Bild: © Artazum and Iriana Shiyan – Shutterstock.com


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