Wie ein Kinderzimmer zum Jugendzimmer wird

02.07.2014 |  Von  |  Kinderzimmer
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Wie ein Kinderzimmer zum Jugendzimmer wird
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Die Kleidung wächst bei Kindern nicht mit, genauso wenig tut es ein Kinderzimmer. Es kommt der Tag, mal früher, mal später, da ist das Kinderzimmer einfach nicht mehr angemessen. Etwas Neues muss her. Dies umzusetzen ist in Zeiten der Pubertät kein leichtes Unterfangen – nicht für die Jugendlichen und nicht für deren Eltern. Mit etwas Geschick gelingt aber auch dieser Schritt zur beiderseitigen Zufriedenheit.

Die wichtigste Frage: Wird das bestehende Kinderzimmer zum Jugendzimmer oder werden in Haus oder Wohnung die Karten ganz neu gemischt? Eltern mit Kindern kurz vor der Pubertät sollten sich, wenn sie umziehen, bauen oder ausbauen, darüber Gedanken machen. War es für kleine Kinder schön, ihr Kinderzimmer nahe dem elterlichen Schlafzimmer zu haben (die klassische Raumaufteilung), so kann es jetzt wechselseitig sehr zum häuslichen Frieden beitragen, mehr Abstand zu schaffen. Der Ausbau eines Dachgeschosses oder von Keller- bzw. Souterrainräumen käme da genau richtig.

Eltern sollten ruhig initiativ werden, da Heranwachsende meist schon ein grosses Mundwerk haben, praktisch aber noch immer Unterstützung brauchen. Gemeinsam kann man sich aus Katalogen oder Möbelhäusern und Ausstellungen Anregungen holen. Was bei den PC-begeisterten Jugendlichen oft gut ankommt, sind Websites, mit denen man sich virtuell ein Zimmer, manchmal gar in 3D-Optik, einrichten kann. Auf dem Weg zur Selbstständigkeit tut es Kindern gut, wen man ihnen in der Gestaltung die Entscheidungen überlässt – auch wenn es schwerfällt.




So, wie sich die jungen Leute farblich anders als die Eltern kleiden, werden auch Wand- und Teppichfarben aus Sicht der Erwachsenen eher ungewöhnlich ausfallen. Statt der typischen Raufasertapete kann man als Untergrund auch die verputzte Wand nehmen. Angesagt sind für einen Farbauftrag aktuell alternative Schwamm-, Tupf- und Wischtechniken. Wandtattoos sind ebenso weitverbreitet, einfach anzubringen und auch problemlos wieder zu entfernen bzw. zu ersetzen. Schreibtisch und Bett müssen meist neu gekauft werden, statt Bett sind Schlafsofas sehr beliebt.




Wenn die grobe Richtung feststeht, kommt noch Detailarbeit: Viele Accessoires werden dann dem Jugendgeschmack angepasst, wie etwa Lampen, Regale, Nachttische (wenn überhaupt vorhanden), Bettwäsche und Sitzmöbel. Gerade für das Sitzen lieben Jugendliche unkonventionelle Utensilien wie grosse Sitzkissen oder Sitzsäcke.

 

Oberstes Bild: © BONNINSTUDIO – Shutterstock.com


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