Wie Sie aus Ihrem funktionalen Schlafraum eine Oase der Sinne machen

07.06.2014 |  Von  |  Schlafzimmer
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Wie Sie aus Ihrem funktionalen Schlafraum eine Oase der Sinne machen
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Viel zu selten wird das Schlafzimmer als der Rückzugsort genutzt, der es eigentlich sein könnte: eine Oase für die Sinne, in der Sie wieder Energie tanken, mit Ihrem Partner liebevolle Stunden verbringen und sich rundherum vom Alltagsstress erholen können. Oft ist es ein rein funktionaler Raum, der lediglich zum Ankleiden und Schlafen genutzt wird und ansonsten bis zu 14 Stunden am Tag leer steht. Das ist schade – denn mit einigen wenigen Handgriffen und einer Optimierung der Einrichtung können Sie daraus eine Insel der Entspannung machen.

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie auch mit kleinem Budget aus Ihrem Schlafzimmer ein echtes Refugium für Ihren Schönheitsschlaf und viele andere, wunderbare Beschäftigungen zaubern können.

1. Vom Licht hängt alles ab

Gehen Sie auch bei kleinen Schlafzimmern davon aus, dass vier Lichtquellen die optimale Stimmung erzeugen. Bringen Sie an Ihrer vorhandenen Deckenleuchte einen Dimmer an, mit dem sich die Lichtintensität individuell temperieren lässt. Dies ist fast immer durch einen einfachen Austausch des Schalters möglich; im Elektrofachhandel werden Sie diesbezüglich beraten.

Alle Lampen sollten ein warmes, eher gelbes Licht abgeben; tauschen Sie die Glühbirnen aus, falls nötig. Natürlich sollten die Nachttischlampen noch genügend Helligkeit erzeugen, damit Sie mühelos lesen können. Stellen Sie ausserdem eine Lampe mit Papierschirm in eine der Zimmerecken und versehen Sie sie mit einer Birne mit niedriger Wattzahl. So können Sie eine warme, schmeichelnde Lichtatmosphäre erzeugen, wenn kein bestimmter Bereich ausgeleuchtet werden soll.

2. Kerzen, Kerzen, Kerzen

Auch wenn Sie eher sachlich veranlagt sind: Nichts geht über Kerzenlicht als Stimmungselement. Es gibt so viele verschiedene Designs, dass auch Minimalisten auf ihre Kosten kommen – etwa indem Sie cremeweisse, eckige Kerzen auf ebenso geformten, dunklen Holztellern platzieren oder sehr hohe, schlanke Kerzen in puristische, silberne Leuchter stellen. Besonders schön sind mehrere kleine Kerzengruppen über den Raum verteilt. Wählen Sie für diese flackernden Stillleben Kerzen verschiedener Höhen und Formen, die aber immer farblich harmonieren.

Auch wenn Sie eher sachlich veranlagt sind: Nichts geht über Kerzenlicht als Stimmungselement. (Bild: Vorobyeva / Shutterstock.com)

Auch wenn Sie eher sachlich veranlagt sind: Nichts geht über Kerzenlicht als Stimmungselement. (Bild: Vorobyeva / Shutterstock.com)





Wenn bei Ihnen schnell zum Power-Nap wird, was eigentlich nur als kurze Auszeit auf dem Bett gedacht war, dann sind Kerzengläser und Laternen das Richtige. Darin kann die Kerze in Ruhe abbrennen, ohne eine Gefahr für Flächen oder Stoffe darzustellen. Grosse Kerzengläser ab etwa 30 cm machen sich auch exzellent als Lichtquellen auf dem Boden und verleihen Ihrem Schlafzimmer ein asiatisches Flair. Denken Sie daran, den Raum im Anschluss an den Kerzengenuss mit Sauerstoff zu versorgen, damit Sie danach gut schlafen.




3. Schminktische erzeugen Stimmung

Die meisten Frauen schminken sich inzwischen vor dem Badezimmerspiegel – aber ein Schminktisch kann einem Raum dennoch das gewisse Etwas verleihen. Er erfüllt verschiedenste Funktionen, etwa als Schmuckständer, als Präsentationsfläche für die Parfümkollektion oder als Ablagefläche für Brillen und Kontaktlinsen. Sie lieben Shabby Chic? Dann finden Sie geeignete Stücke auf dem Flohmarkt. Aber auch neu interpretierte Designermöbel haben ihren Charme, wenn der Rest Ihrer Einrichtung eher modern ausgerichtet ist.

Der Schminktisch muss nämlich nicht notwendigerweise verschnörkelt sein; ein wunderschöner Kontrast ist auch ein ornamentaler Hocker vor einem gradlinig designten Tischchen, auf das Sie selbst einen Spiegel stellen. Stellen Sie den Schminktisch so auf, dass der Spiegel den Raum optisch vergrössert, Sie sich vom Bett aber nicht konstant sehen können – das kann von wichtigeren Dingen ablenken.




4. Versenken Sie Ihren Fernseher und schenken Sie Ihren Büchern Platz

Es wäre utopisch, alle Fernseher aus dem Schlafzimmer verbannen zu wollen – aber erwägen Sie doch, ihn ausser Sichtweite zu platzieren. Dies gelingt wunderbar mit einem TV-Möbel mit versenkbarer Deckplatte, aber auch mit einem kleinen Paravent, der vor dem TV aufgeklappt wird. Es gibt noch so viel wunderbares Anderes, was auf und um das Bett getan werden kann, sich aber durch den automatischen Griff zur Fernbedienung gar nicht erst entwickelt.




Stattdessen können Sie direkt neben dem Bett einen schönen Holzkubus für all die Bücher anbringen, die Sie seit Monaten eigentlich lesen wollten. Bücher verleihen Ihrem Raum eine lebhafte, aber doch relaxte Atmosphäre, solange sie nicht unordentlich gestapelt auf Tischen liegen.




5. Stoffe schenken Wärme

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihr Bett mit einem Baldachin zu betonen? Vier Stoffbahnen sind schnell von der Mitte des Raumes zu seinen Ecken gespannt. Auch die Fenster bekommen einen völlig neuen Look, wenn statt des Rollos üppige Vorhänge zu beiden Seiten die Aussicht einrahmen. Keine Sorge: Zu majestätisch wird so ein Arrangement erst, wenn Sie dunkle Farben und schwere Stoffe nehmen. Mit Chiffon, Seide oder Gaze in hellen, schimmernden Farben erreichen Sie einen luftigen, inspirierenden Look.

Auch Kissen können ein eher kühles Schlafzimmer im Handumdrehen in eine anheimelnde Oase verwandeln. Verteilen Sie mindestens fünf oder sechs locker auf dem Bett. Sie sollten mit Ihrem Überwurf harmonieren, aber nicht aus dem gleichen Stoff sein – zu viel Einheitlichkeit lässt schnell ein Hotelgefühl aufkommen.

Ergänzen Sie das Arrangement mit einem bis zwei grossen Sitzkissen auf dem Boden, die wiederum im gleichen Stoff wie die Bettkissen bezogen sein können. Das verleiht dem Raum Homogenität. In Verbindung mit einem gemütlichen, hochflorigen Teppich entsteht so eine kuschelige Bodeninsel, die zum Lesen und zur Zweisamkeit einlädt.

 

Oberstes Bild: © karamysh – Shutterstock.com


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