Wie viel Platz nehmen Sportgeräte ein?

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Sportgeräte in der Wohnung – das ist ein Trend, den es schon seit längerem gibt. Immerhin ist das Fitnessstudio zu Hause auch ein Stück weit eine Sache der persönlichen Bequemlichkeit. Denn wer nicht das Haus verlassen muss, sondern vor dem heimischen Fernseher oder zumindest in den eigenen vier Wänden trainieren kann, der kann sich auch nach einem langen Arbeitstag schon mal eher dazu aufraffen.

Allerdings ist ein Sportgerät in der Wohnung nicht immer gleich Sportgerät. Es gibt die Menschen, die ihr Fahrrad nicht mehr in den Fahrradkeller stellen, sondern es im eigenen Wohnzimmer lagern möchten. Das kann man als Statement verstehen – oder aber als Reaktion auf Platzmangel und die Abwesenheit eines Fahrradkellers beispielsweise. Daneben gibt es aber auch die, die sich ein eigenes kleines Fitnessstudio einrichten.

Das Fitnessstudio zu Hause – das gilt es zu beachten

Wer sich in den eigenen vier Wänden seinen eigenen kleinen Fitnesstempel einrichten möchte, der muss von Anfang an ein paar Dinge beachten. Denn jedes Sportgerät braucht Platz. Da sind einmal die normalen Masse der jeweiligen Sportgeräte selbst. Aber auch der Platz, den der Trainierende braucht, um das Gerät korrekt zu nutzen.

Klassisch für das Fitnessstudio zu Hause ist das Ergometer. Das Fahrrad für daheim lässt sich oftmals problemlos in einer Ecke verstauen. Nur, wenn man es dann wirklich braucht, wird es hervorgeholt und benutzt. Gleiches gilt für viele Modelle von Laufbändern. Da die meisten modernen Laufbänder sich problemlos platzsparend zusammenklappen lassen, nehmen auch sie nicht so viel Fläche weg. Zumindest dann nicht, wenn nicht gerade auf ihnen gelaufen wird.

Das sieht allerdings schon anders aus, wenn es in die Richtung Muskeltraining geht. Wer hier nur mit einfachen Kurzhanteln arbeitet, kann diese ebenfalls platzsparend verstauen. Kommt allerdings eine Langhantel ins Spiel oder will man sogar auf einer Hantelbank trainieren, wird es schon etwas platzintensiver. Denn die Hantelbank kann man nicht mal eben an die Seite stellen. Sie wird fest an einem Platz aufgestellt und sollte möglichst selten verrückt werden.


Privater Fitnessraum im Luxusheim

Wer für sich den Sport entdeckt hat und zu Hause genug Platz hat, der kann einen eigenen Fitnessraum einrichten. (Bild: Image Supply – shutterstock.com)


Platz schaffen für Muskelaufbautraining

Muskelaufbautraining in den eigenen vier Wänden kann man natürlich auch ohne Geräte machen. Klassische Liegestütze, Sit-ups oder Kniebeuge können Wunder wirken. Sie bringen aber natürlich nur im Bereich der Definition der Muskulatur etwas. Wer einen deutlich sichtbaren Muskelzuwachs erreichen möchte, der muss auf entsprechendes Trainingsgerät zurückgreifen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, das heimische Sportstudio einzurichten. Angefangen von einer Maschine an der sich alle möglichen Muskelgruppen trainieren lassen, die dafür aber in der Regel einen 15 Quadratmeter-Raum gut ausfüllt, bis hin zur einfachen Hantelbank, die man auch in eine vergleichsweise kleine Kammer stellen kann. Grundsätzlich gilt: Wer mehrere Sportgeräte in einen Raum stellen und dort regelmässig trainieren möchte, der sollte schon rund 25 – 40 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen haben.

Das ist allein deshalb schon wichtig, damit man sich zwischen den Geräten hin und her bewegen kann. Ohne Gefahr zu laufen, über ein abstehendes Teil zu stolpern oder sich an einem der Geräte zu stossen.

Es gibt auch Sportgeräte, die nicht viel Platz brauchen

Natürlich, das Springseil oder der Fussball sind ebenfalls Sportgeräte im klassischen Sinn und nehmen nicht viel Platz weg. Während der Fussball vom Prinzip her eher für den Gebrauch im Aussenbereich gedacht ist, kann das Springseil zum Training auch wunderbar im heimischen Wohnzimmer verwendet werden.

Daneben gibt es allerdings auch noch einige Sportgeräte, an die man nicht direkt denkt, wenn von Sport die Rede ist. Der Drohnensport beispielsweise ist weltweit und auch im deutschsprachigen Raum immer mehr auf dem Vormarsch. Tatsächlich gibt es inzwischen einige nationale und internationale Wettbewerbsklassen, in denen sich Profis und Amateure an den Drohnen messen können. Eine Sportdrohne nimmt dabei nicht viel Platz in Anspruch und kann bequem im Schrank gelagert werden.

Wer allerdings Drohnensport betreiben möchte, sollte vorher die eine oder andere Übungsstunde mit einer Drohne geflogen sein. Ausserdem gehört der Abschluss einer Drohnenversicherung auf jeden Fall zum Drohnenflug dazu. Andernfalls ist man gar nicht berechtigt, eine Sportdrohne aufsteigen zu lassen.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Sportgeräte, die man in den eigenen vier Wänden unterbringen kann. Vom eigenen Drahtesel über ein Ergometer oder ein Laufband bis hin zur Rudermaschine oder zur Allroundmaschine für einen ganzheitlichen Muskelaufbau. Irgendwo dazwischen vom Platzverbrauch liegt die Hantelbank. Kleine Sportgeräte wie Hanteln, Bälle oder ein Springseil lassen sich natürlich komplett problemlos unterbringen.

Auch Geräte für Randsportarten, wie zum Beispiel eine Sportdrohne lässt sich leicht lagern. Hier sollte man allerdings auf eine ordentliche und fachgerechte Lagerung achten. Denn Sportdrohnen sind bei guter Qualität grundsätzlich vergleichsweise hochpreisig unterwegs.

 

Titelbild: Patnaree Asavacharanitich – shutterstock.com


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