Der Fussboden für das Kinderzimmer – Tipps für die richtige Wahl

24.09.2014 |  Von  |  Fussboden, Kinderzimmer
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Der Fussboden für das Kinderzimmer – Tipps für die richtige Wahl
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Bei der Gestaltung des Kinderzimmers muss einfach alles stimmen. Überlassen Sie dabei am besten nichts dem Zufall. So kommt es diesbezüglich in erster Linie auf die Funktionalität sowie auch auf die Optik der Möbel an. Aber ebenso sollte das Augenmerk auf der Beschaffenheit des Fussbodens liegen.

Der Fussboden ist buchstäblich die Basis eines Kinderzimmers. Wenn Sie hier bei der Planung unbedacht zu Werke gehen oder gar am falschen Ende sparen, haben Ihre Kinder über kurz oder lang möglicherweise das Nachsehen. Diese im Folgenden aufgeführten Vorzüge und Nachteile sollten Sie daher unbedingt berücksichtigen.



Weich und verspielt

Mit Blick auf ein möglichst angenehmes Ambiente und in Anbetracht dessen, dass Kinder beim Spielen auf dem Fussboden eine weiche Grundlage brauchen, entscheiden sich viele Eltern dafür, einen Teppich im Kinderzimmer auszulegen. Dabei haben sie in puncto Qualität und Design die Qual der Wahl. Vom Flokati über den gewebten Wollteppich, vom handgetupften Teppich bis hin zum Designerstück hält der gut sortierte Fachhandel wahrlich eine Menge weicher Bodenbeläge speziell für das Kinderzimmer bereit.

Aber haben Sie auch daran gedacht, dass ein Teppich stets auch eine Grundlage für Bakterien, Keime und Krankheitserreger ist? So können das Begehen des Teppichs mit Strassenschuhen, Haustiere, aber auch herunterfallende Gegenstände, Essensreste etc. zu einer starken und nachhaltigen Verunreinigung des weichen Bodenbelags beitragen. Den Teppich regelmässig auszusaugen oder zu reinigen, genügt dabei oft nicht. Schmutz, Bakterien & Co. sind erfahrungsgemäss weitaus hartnäckiger und schwerer zu reinigen, als Sie denken. Weil die lieben Kleinen sich gerne auch mal auf dem Teppich herumwälzen und dabei mit Gesicht und Händen mit dem Material in Berührung kommen, ist das Risiko, dass mögliche Krankheiten übertragen werden, sehr hoch.

Kostspielig, aber nicht uneingeschränkt empfehlenswert



Wer bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen und etwas mehr Geld für einen wirklich hochwertigen Bodenbelag auszugeben, entscheidet sich mitunter gerne für Parkettfussböden. Es handelt sich dabei um ein beliebtes Naturmaterial, welches sich durch eine hohe Langlebigkeit auszeichnet. Er ist ausgesprochen hochwertig und in zahlreichen Designs zu haben. Das Problem hierbei ist allerdings, dass das Holz recht empfindlich ist und sich Kratzer oder ähnliche Beschädigungen nur schwerlich wieder entfernen lassen. Gerade in einem Kinderzimmer ist die Gefahr gross, dass der Boden durch Spielzeug, beim Herumtoben etc. stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Sicherlich ist es möglich, das empfindliche Holz mit einem speziellen Schleifgerät von Zeit zu Zeit abzuschleifen, um so wieder eine glatte Oberfläche zu bekommen. Allerdings ist diese Prozedur nicht nur überaus zeitraubend und noch dazu mit jeder Menge Staub und Schmutz verbunden. Sondern das Ganze ist auch noch sehr teuer.

Ein einladendes Ambiente?

Fliesenböden bieten den entscheidenden Vorteil, dass sie sehr leicht zu pflegen und darüber hinaus höchst strapazierfähig sind. Selbst heftige Stösse bzw. eine starke Beanspruchung können der robusten Oberflächenbeschaffenheit nichts anhaben. Sofern aber doch einmal ein Malheur passiert und eine Fliese beschädigt wird, kann sie oft separat ausgehoben und gegen eine neue ersetzt werden. Die Tatsache, dass Fliesen in einem Kinderzimmer aber ein eher steril anmutendes, kaltes Ambiente schaffen, was gewiss nicht gerade zu einem echten Wohlgefühl bei den Kindern beitragen dürfte, spricht nicht unbedingt für diesen Bodenbelag. Ausserdem sind Fliesenböden sehr hart, kalt und somit denkbar ungeeignet für das Kinderzimmer. Wenn man bedenkt, dass die lieben Kleinen erfahrungsgemäss überwiegend auf dem Boden spielen, lesen oder sich in sonstiger Art und Weise beschäftigen, so ist das wahrlich ein echter Nachteil.





Laminat im Kinderzimmer. (Bild: hkeita / Shutterstock.com)

Laminat im Kinderzimmer. (Bild: hkeita / Shutterstock.com)




Innovativ und flexibel

Eine sehr vielversprechende Möglichkeit sind Laminat- oder auch Korkböden für Kinderzimmer. Beide sind leicht zu verlegen, relativ schmutzunempfindlich, pflegeleicht, und sie strahlen eine gewisse Wärme und Gemütlichkeit aus. Mögliche Kratzer auf Korkböden fallen so gut wie nicht auf, und bei Laminatböden können jene ohne Weiteres mit einem speziellen Wachsstift oder einem anderen Hilfsmittel „unsichtbar“ gemacht werden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil dieser beiden Bodenbelagsvarianten ist ihre hohe Elastizität. Bei einem Sturz ist die Verletzungsgefahr demnach relativ gering. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus der Aspekt, dass moderne Kork- und Laminatböden meist vollkommen schadstofffrei sind. Insbesondere für allergieanfällige Jungen und Mädchen sind Laminat- oder Korkböden demgemäss geradezu wie geschaffen.

So gross die Angebotsvielfalt diesbezüglich heute ist, so einfach ist es auch, Bodenbeläge zu einem attraktiven Preis zu finden, die genau Ihren Wünschen sowie den Ansprüchen der Kids gerecht werden. Beziehen Sie die Meinungen Ihrer Kinder unbedingt in die Entscheidungsfindung mit ein. Ehe aber eine endgültige Entscheidung für einen bestimmten Bodenbelag getroffen wird, sollten Sie in aller Ruhe die einzelnen Produkte prüfen und Angebote vergleichen. Fragen Sie, wenn möglich, nach Mustervorlagen. Denn im Katalog sehen die meisten Produkte doch ein wenig anders aus als in der Realität.



 

Oberstes Bild: © archideaphoto – Shutterstock.com

Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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