Ein Raum für zwei – Kinderzimmer für Geschwister

11.06.2014 |  Von  |  Kinderzimmer
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Ein Raum für zwei – Kinderzimmer für Geschwister
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Sowohl in Wohnungen als auch in Eigenheimen ist der zur Verfügung stehende Platz begrenzt. So müssen sich in einer Familie mit mehreren Kindern oft zwei Geschwister ein Zimmer teilen. Mit ein paar intelligenten Einrichtungstipps und den richtigen Schlaf- und Aufbewahrungsmöbeln lässt sich dennoch ein Bereich schaffen, der dem Nachwuchs viele Möglichkeiten zur freien Entfaltung lässt.

Viel Platz zum Spielen

In Kinderzimmern sollten grundsätzlich nur wirklich benötigte Einrichtungsgegenstände untergebracht werden, damit eine möglichst grosse Spielfläche geschaffen wird. Je nach Grösse des zur Verfügung stehenden Platzes ergeben sich natürlich die unterschiedlichsten Bedingungen, die es bei der Wahl der richtigen Möbel und Ausstattungsgegenstände zu beachten gilt.




Ganz wichtig vor allem bei Kinderzimmern, die von mehreren Kindern bewohnt werden, ist ein möglichst geräuschdämmender Teppichboden! Auf diese Weise dringt die Toberei nicht allzu sehr in die daruntergelegene Wohnung und die Nerven der Nachbarn werden geschont. Doch auch wenn das Kinderzimmer im Erdgeschoss liegt oder sich in einem Eigenheim ohne darunter wohnende Mieter befindet, ist eine solche Geräuschdämmung von grossem Nutzen, wirkt sie sich doch letztlich auch positiv auf die Gesamtakustik des Wohnumfeldes aus.

Bei der Einrichtung sollte auf eine freundliche Atmosphäre geachtet werden. Kinder lieben Farben sehr! Schon sehr früh haben sie eine Empfindung, ob ein Raum ihnen gefällt oder nicht. Wenn die Kinder schon gross genug sind, ist es sinnvoll, sie in die Wahl der Wandfarben und auch der anzuschaffenden Möbel einzubeziehen. Auf jeden Fall sind warme Farbtöne und möglichst natürliche Materialien vorzuziehen. Eine gute Lösung ist es, auf die im Handel erhältlichen Kinderzimmertapeten mit hübschen Motiven zurückzugreifen.

Zwei Betten – viele Möglichkeiten

In einem Kinderzimmer für zwei nehmen zumeist die Betten den grössten zur Verfügung stehenden Platz ein. Um trotz dieser Gegebenheit eine optimale Raumaufteilung zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Praktisch ist beispielsweise die Ausstattung des Geschwisterkinderzimmers mit einem Doppelstockbett. Abgesehen von der Platzersparnis und der dadurch entstehenden grösseren Spielfläche bereitet das Klettern in das obere Bett den Kindern viel Freude und befriedigt somit auf einfache Weise den Bewegungsdrang des Nachwuchses. Beim Kauf von Doppelstockbetten ist es ein guter Rat, schon ein wenig in die Zukunft zu denken. So sind Modelle sehr sinnvoll, die sich später getrennt voneinander aufstellen lassen.

Doch auch wenn ein Doppelstockbett nicht zum Einsatz kommen soll, gibt es Alternativen. So bieten die Möbelhersteller interessante Wandklappbetten in verschiedenen Ausführungen an, deren Unterseite im zugeklappten Zustand als Tafel oder Pinnwand genutzt werden kann. Wandklappbetten eignen sich vor allem sehr gut für schmale und längliche Zimmer.




Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines Bettes mit nach vorn ausziehbarer zweiter Liegefläche. Allerdings sollte eine solche Variante als Dauerlösung nur in Ausnahmefällen gewählt werden, weil die untere Schlaffläche zumeist nur mit einem einfachen Lattenrost und einer schmalen Matratze belegt werden kann.

Ein Tipp: Stehen die Betten mit der Längsseite an der Wand, ist es sinnvoll, die Wandfläche 30 bis 40 Zentimeter oberhalb der Liegefläche mit einem durch schmale Leisten eingefassten Stoff oder einer Bastmatte abzudecken. Auf diese Weise kann eine Beschädigung der Wand vermieden werden.

Ein Tisch muss oft genügen




Vor allem in kleineren Geschwisterkinderzimmern wird oft nur ein einziger Tisch aufgestellt werden können. Umso wichtiger ist es, dass er aus hochwertigen Materialen besteht und nicht wackelt. Wenn ihn zwei Kinder täglich nutzen, ist die Belastung doppelt so gross! Daher sollte hier eher zu hochpreisigen, dafür aber zweckmässigen und idealerweise auch multifunktionalen und – gerade bei Kindern in unterschiedlichem Alter – mit wenigen Handgriffen höhenverstellbaren Modellen gegriffen werden.

Neben Bett und Tisch spielt auch die Aufbewahrung der Spielsachen und der Kleidungsstücke eine wichtige Rolle. Um auch hier die zur Verfügung stehende Bodenfläche nicht allzu sehr einzuschränken, sollte statt grosser und klobiger Schränke eher auf an den Wänden zu befestigende Regale und Hängeschränke zurückgegriffen werden.

Wer diese Tipps beachtet, macht den kleinen Bewohnern des neu gestalteten Zimmers eine doppelte Freude.

 

Oberstes Bild: © kristall – Fotolia.com

Über Christian Schreiber

Christian Schreiber ist seit mehr als 15 Jahren als Autor tätig und hat bereits für Verlage wie Rowohlt, die Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie verschiedene Zeitungen gearbeitet.
Neben der Erstellung vielfältiger Sachtexte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern befasst er sich insbesondere mit Rechts- und Finanzangelegenheiten und gibt Wohn- und Einrichtungstipps.



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